andere über uns

04.07.2017
Rückmeldungen aus der Umfrage zur Klientenzufriedenheit 2017

"Einfach nur Danke! Danke für die Geduld, Danke für das Verständnis, Danke für die Hilfe. Danke, dass es überhaupt Einrichtungen wie diese gibt!" (Herr S.)

"Ich bin froh, dass es f+k gibt. Ohne diese Leute hätte ich es nicht geschafft, mich wieder aus dem Sumpf zu ziehen." (Frau H.)

"Ich bin sehr zufrieden mit meiner Betreuerin. Sie hat bis jetzt alles ermöglicht, was mir wichtig war. Fahrten zum Arzt etc. und ein Bett abgeholt. Sie hat sogar beim Tragen geholfen." (Frau E.)

"Ich bin meiner Betreuerin sehr dankbar. Sie hat mich immer unterstützt. Ihr Fachwissen und Verständnis hat mir immer wieder geholfen."
(Frau K.)

"Ich finde es wunderbar, dass es nie 'einen erhobenen Zeigefinger' gibt, sondern freundliche 'Animation'. Bei Unklarheiten werden Kollegen gefragt. Klasse!"
(Frau M.)

"Die Hilfe, die ich erhielt, hat mir immer sehr viel geholfen meinen Kopf über Wasser zu halten." (Herr W.)


06.03.2015
Noa und die drei Helden
Text von unserem Klienten Herrn H.

Aufgemerkt! Dies ist eine neue Geschichte aus dem Hause feid +kollegen, dem Haus, aus dem schon so viele und schöne Geschichten gekommen sind!
Wie ihr sicherlich schon alle wisst, muss das Haus feid +kollegen seit einigen Monaten auf seine bisherige „First Lady“, die Therapiebegleithündin Mia, verzichten, was wir alle sehr bedauern. Eine große Leere breitete sich seither sowohl bei den Laienkünstlern als auch im Garten aus und viele Klienten wurden trübsinnig, langweilten sich, kauten Fingernägel und trauerten nur noch so vor sich hin.
Seit einiger Zeit aber war ein Licht am Ende des Tunnels, genauer gesagt im 2. Stock in der Hanauer Landstraße, zu sehen: NOA!!
Noa, das ist der Name der neuen Therapiebegleithündin, welche uns die Mitarbeiterin Frau Z. vorstellte. Am 30.Januar 2015 war es dann endlich soweit: Der erste Hundespaziergang nach langer, trost- und hundeloser Zeit war angesagt! Auf dem Frankfurter Hausberg, dem Lohrberg, konnte sich die interessierte Klientel mit dem neuen feid +kollegen-Star bekanntmachen. Eine putzmuntere, tiefschwarze vierbeinige Schönheit brachte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei diesem Ausflug in kürzester Zeit zum Lächeln, verbreitete Freude und Begeisterung.
Leider konnten wir unsere neue Königin der Herzen nicht in ihrem neuen Reich, der „Wilden Hecke“, willkommen heißen, weil der Boden durch das Winterwetter noch zu verschlammt war. Aber aufgeschoben ist ja bekanntermaßen nicht aufgehoben, und so werden wir bestimmt bald die Möglichkeit haben, Noa auch in unserem Freizeitgarten begrüßen zu können.
Nachdem aber nun die erste Kontaktaufnahme von beiden Seiten so supertoll verlaufen war, wurde abgemacht, ungefähr alle 4 Wochen einen solchen Hundespaziergang ins Freizeitprogramm aufzunehmen. So sollte es dann am
27. Februar 2015 zum nächsten Aufeinandertreffen der Vier- und Zweibeiner kommen, diesmal im Frankfurter Stadtwald beim Goetheturm.
Soweit der Plan, aber man kennt das ja: der Geist ist willig, nur das Fleisch ist schwach. Will heißen: Zum verabredeten Termin hatte der liebe Gott beschlossen, Regen nach Frankfurt zu schicken, was bedeutete, dass sich die Anzahl der teilnehmenden Zweibeiner mehr als halbiert hatte, während Noa diesmal Verstärkung durch Rüde Quex bekam. Außer der Hundeführerin Frau Z. waren also drei tapfere Klienten zum Hundespaziergang erschienen, immerhin!
Die Herren hatten beschlossen, dass so ein wenig Wasser von oben und Dreck von unten ihnen nichts ausmachen sollte und so ging es denn mit kleiner, aber feiner Besetzung in den Stadtwald.
Am Goetheturm angekommen, merkten wir alle schnell, dass Noa, die neue Regentin, sehr gut wusste, dass sie zwar keine Quantität, dafür aber umso größere Qualität in ihrem Hofstaat hatte. Sie zeigte sich von ihrer allerbesten Seite und sie tollte durch den noch unbelaubten Wald, dass es eine Freude war, ihr dabei zuzusehen. Auch zeigte sie uns allerlei kleine Kunststücke, die sie mit Frau Z. eingeübt hatte.
Wir meisterten das eine oder andere Abenteuer und trafen trotz Regen viele andere Hundehalter mit ihren Tieren. So ergaben sich einige schöne, lockere und informative Gespräche und es zeigte sich wieder einmal, welch tolle Kommunikationshilfen Hunde sind!
Nach guten zwei Stunden offroad im Gelände waren die Zwei- und Vierbeiner dann doch rechtschaffen müde (Frau Z. musste zugeben, sie war es auch!), und so machten wir uns auf den Rückweg zum Auto und fuhren wieder in die Hanauer, wo wir uns noch ein Stündchen bei Kaffee, Teilchen und Obst von den Strapazen erholten.
Alles in allem war es, da waren wir uns alle einig, trotz des Wetters ein toller Tag in der freien Natur und an der frischen Luft. Wir sind uns sicher, dass zumindest unsere Truppe beim nächsten Hundespaziergang wieder dabei sein wird.
Mal sehen, ob die, denen es diesmal zu nass war, bei eventuell besserem Wetter dann doch noch von der Couch hochkommen und mitmachen - wir können es nur empfehlen! Da gibt es ganz einfach zwei tolle Hunde, die sich auf Bewegung und spannende Abenteuer mit Euch freuen... es wird Klasse, versprochen!


13.09.2013
Interviews mit Klienten anlässlich des 10-jährigen Firmenjubiläums

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums von feid+kollegen haben sich einige unsererer Klientinnen und Klienten bereit erklärt zu erzählen, in wie weit die Begleitung und die Unterstützung durch das Betreute Wohnen zu Veränderungen in ihrem Alltag und in ihrem Befinden beigetragen haben. Im Ergebnis bietet sich uns ein kleiner, doch besonders wertvoller Einblick in die Wahrnehmung unserer Arbeit durch die Menschen, die wir betreuen. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich.

Ein Klient berichtet wie folgt:
Wie sah ihre Alltagssituation vor dem BW aus?
Keine Alltagssituation. War durcheinander, unkoordiniert und völlig planlos. Ich war mit täglichen Dingen überfordert.
Warum haben Sie sich für das BW entschieden?
Entschieden habe ich mich, da ich es durch einen Bekannten kennengelernt hatte und mit diesem darüber gesprochen hatte. Ich wusste nicht, dass es das gibt, deshalb habe ich mich dafür entschieden anstatt wegzulaufen.
Was hat sich für Sie durch das BW geändert?
Geändert hat sich für mich, dass ich eine andere Struktur bekomme, dass mir viel Arbeit und Belastung genommen wird. Ich fühle auch dadurch mehr Stabilität. Wenn es mir nicht gut geht, kann ich auch daran erinnern und es geht mir besser und ich schlafe wieder besser.
Können Sie einen prägnanten „Wendepunkt“ zwischen Vergangenheit und Gegenwart benennen?
Den Punkt gab es schon in der Klinik, als ich merkte, ich muss aus dem ganzen rauskommen. Den Wendepunkt gab es mit feid+kollegen. Ich hatte wieder Perspektiven. Ich hoffe, dass bis Ende des Jahres alles geregelt ist.
Was schätzen Sie an der Betreuung durch feid+kollegen?
Ich schätze die nette zuvorkommende Art des Umgangs. Ich finde toll, dass es Firmenevents gibt: Kino, Fahrradwerkstatt, Weihnachtsfeier. Ein Ausdruck von mir ist auch, wenn ich mich wohlfühle, backe ich einen Kuchen für andere etc.
Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft?
Meine Wünsche wären, dass man sein Auskommen hat, dass man zufrieden ist mit dem was man hat. Dass ich körperlich gesund bleibe. Einer meiner großen Wünsche ist, wieder zu reisen und eine neue Beschäftigung und mein Motorrad wieder habe.
Was haben Sie für Ziele für Ihre Zukunft?
In ferner Zukunft sehe ich mich mit meinem Schatz im Garten auf der Bank sitzen und es zu genießen. Ich wünsche mir einen schönen Bekanntenkreis und wieder ausgeglichen zu sein.

Der zweite Klient erzählt:
Wie sah ihre Alltagssituation vor dem BW aus?
Meine Alltagssituation war ausgeglichen. Durch meine Vermieterin wurde ich auf feid+kollegen hingewiesen. Da ich meine Wohnung wechseln musste und ich dies nicht hätte allein regeln können.
Warum haben Sie sich für das BW entschieden?
Um nicht zu Vereinsamen und Unterstützung in meinem Alltag zu bekommen. Ich werde bei feid+kollegen bis zu meinem Tod bleiben.
Was hat sich für Sie durch das BW geändert?
Eigentlich gar nichts. Ich fühle mich aber wohler durch die Unterstützung durch feid+kollegen.
Können Sie einen prägnanten „Wendepunkt“ zwischen Vergangenheit und Gegenwart benennen?
Kann ich leider nicht. Mein Leben war eine Sensation und jetzt ist es nur noch schön.
Was schätzen Sie an der Betreuung durch feid+kollegen?
Ich schätze die Gespräche, dass ich immer jemanden habe mit dem ich schwätzen kann. Ich mag die Freizeitangebote, das gibt mir innere Sicherheit.
Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft?
Das ich immer bei feid+kollegen bleiben kann und das es so bleibt wie es ist.
Was haben Sie für Ziele für Ihre Zukunft?
Ich habe keine Ziele. Es ist alles gut so wie es ist und soll auch so bleiben. Das Leben ohne Verpflichtungen genießen.

Ein weiterer Klient teilt mit:
Wie sah ihre Alltagssituation vor dem BW aus?
Meine Situation war schlimm. Ich bin mit meinem Leben nicht zurechtgekommen. Aufgrund der Wohnsituation war es für mich kein Leben mehr.
Warum haben Sie sich für das BW entschieden?
Das Betreute Wohnen war für mich die letzte Chance. Ein Ausstieg aus meiner Situation war mir alleine nicht möglich. Die Vermittlung wurde durch meinen Arbeitgeber veranlasst.
Was hat sich für Sie durch das BW geändert?
Meine Lebensfreude ist gestiegen. Meine neue Wohnsituation und mein Leben werden mehr genossen. Ich habe mich auch persönlich verändert, bin aufgeschlossener anderen Menschen gegenüber. Ich habe nun weniger Angst im Umgang mit anderen.
Können Sie einen prägnanten „Wendepunkt“ zwischen Vergangenheit und Gegenwart benennen?
Im Laufe der Zeit wurde ich von anderen angesprochen. Da habe ich gemerkt, dass sich meine Situation verändern muss. Ich wandte mich an meinen Arbeitgeber und dieser veranlasste die Unterstützung von feid+kollegen. Die Einweisung in die Psychiatrie war für mein Leben positiv. Ab da ging es stetig bergauf.
Was schätzen Sie an der Betreuung durch feid+kollegen?
Ich schätze die Offenheit und Freude bei der Aufnahme. Die Menschlichkeit, die mir und meiner Situation entgegengebracht wurde. Die Integration in Freizeitangebote.
Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft?
In Zukunft möchte ich alles alleine regeln. Die einfachsten Dinge möchte ich wieder alleine erledigen, z.B. Wäsche waschen und meinen Haushalt führen. Dies möchte ich ohne Unterstützung des Betreuten Wohnen und meiner Hauswirtschaftshilfe schaffen.

Meinungen eines weiteren Klienten:
Wie sah ihre Alltagssituation vor dem BW aus?
Ich habe Briefe und Formulare von Behörden bekommen, die ich nicht verstanden habe und musste dann immer beim Amt oder Freunden um Hilfe betteln – das hat mir echt gestunken!
Warum haben Sie sich für das BW entschieden?
Ich hatte Ärger mit dem Vermieter und dem Sozialamt. Später brauchte ich noch Hilfe beim Umzug, der Renovierung und Ausstattung der neuen Wohnung und Problemen mit Handwerkern bzw. dem Second-Hand-Kaufhaus.
Was hat sich für Sie durch das BW geändert?
Mein Sozialarbeiter hilft mir bei der Post, da ich Hilfsschüler bin und kaum schreiben kann. Außerdem hat er sich um das Pflegegeld und eine Haushaltshilfe gekümmert. Und immer wenn ich zu Ärzten oder ins Krankenhaus muss.
Können Sie einen prägnanten „Wendepunkt“ zwischen Vergangenheit und Gegenwart benennen?
Der Umzug in eine Seniorenwohnung mit der Hilfe von Feid +Kollegen im Herbst 2011. Ich habe nun eine schöne Wohnung im Erdgeschoß und sogar mit einer Terrasse und Pflanzen.
Was schätzen Sie an der Betreuung durch feid+kollegen?
Das ich mit meinem Sozialarbeiter viel lachen kann und er auch selber mal Spaß versteht. Außerdem ist er und auch die Vertretung absolut zuverlässig, wenn ich mal Hilfe brauche.
Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft?
Noch ein langes Leben und vor allem Gesundheit! Und dass ich am Ende ohne Schmerzen sterben kann (3x wiederholt gesagt)!

Und ein abschließender Klientenbericht:
Wie sah ihre Alltagssituation vor dem BW aus?
Vor dem BW war meine Alltagssituation schlecht. Kurz davor war geprägt durch unverschuldete Arbeitslosigkeit, Tod der Mutter und Mietschulden, welche ich vorher nie kannte. Zu viel Freizeit und Alkohol, keine Vermittlungschancen durch das Jobcenter. Es war eine ernste und sehr belastende Situation. Angst war ein großes Thema in meinem Leben.
Warum haben Sie sich für das BW entschieden?
Es wurde mir empfohlen, weil ich in einer Notsituation war. Ich habe Hilfe erwartet, welche ich voll und ganz erhalten habe. Ich war überfordert und habe mich auch selbst überfordert.
Was hat sich für Sie durch das BW geändert?
Abstinenz vom Alkohol, Schuldenregulation mit Unterstützung durch das BW. Ich hätte nie gedacht, dass ich meine Schulden abbauen kann. Das werde ich nie vergessen. Das BW hat mein Leben verändert und mir eine zweite Chance gegeben. Es war und ist eine positive Beeinflussung meines Lebens.
Können Sie einen prägnanten „Wendepunkt“ zwischen Vergangenheit und Gegenwart benennen?
Die Wohnungskündigung war der Wendepunkt. An diesem Punkt habe ich mich an feid+kollegen gewendet und eine Therapie durchgeführt. Die Gefahr des Wohnungsverlustes war zu groß und ich habe mir Hilfe gesucht.
Was schätzen Sie an der Betreuung durch feid+kollegen?
Feid+kollegen können mich aufbauen, sie hören mir zu. Diese freundliche Behandlung und die Zuverlässigkeit und Kompetenz schätze ich sehr. Außerdem schätze ich die Hilfe in vielen Lebenslagen und meine Betreuerin.
Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft?
Das ich abstinent bleibe, das ich weiterhin meine Wohnung behalte und das ich keine Schulden mehr mache. Das mich der Herrgott vor falschen Freunden bewahrt.
Was haben Sie für Ziele für Ihre Zukunft?
Ich möchte weiter arbeiten gehen. Ich würde gern mal wieder einen Urlaub machen.


13.03.2014
Trommeln bei feid +kollegen ...

von Herrn H.

Wie bitte? Sind wir jetzt im Busch, oder was? Trommeln in der Hanauer, und dann auch noch mit gleich 3 Häuptlingen zur Betreuung? Was sollte das denn werden? – Aber ja doch, genau so stand es da auf der Einladung:
Am Donnerstag, den 28.11.2013 wird bei feid +kollegen getrommelt!
Alle seien herzlich eingeladen, gemeinsam zu trommeln, zu klatschen, zu klopfen und Krach zu machen, hieß es da weiter! Komische Sache, oder? Nun gut, ich war schon immer neugierig, also entschloss ich mich, dieser doch sehr suspekten Einladung zu folgen (außerdem hat mich meine persönliche Betreuerin massiv unter Druck gesetzt und gemeint, sie hätte mich schon auf der Teilnehmerliste eingetragen!), also: nix wie hin!
Der sog. „workshop“ sah mich also pünktlich um 16:00 Uhr in der Hanauer Landstraße aufschlagen, ziemlich nervös, neugierig und absolut unvorbereitet (haha, wie denn auch, bei so einer nebulösen Einladung?). Erfreut konnte ich zur Kenntnis nehmen, dass außer mir noch vier weitere „Opfer“ den Weg zu diesem misteriösen „event“ gefunden hatten. Die drei in der Einladung genannten Betreuer waren natürlich auch zur Stelle: Frau Ko., Frau Kna., und Herr No. (nein, nicht „Dr. No“ aus James Bond, einfach nur Herr No.). im Folgenden nenne ich dieses Triumvirat der Einfachheit halber nur noch „KoKnaNo.“. Das personelle Verhältnis Ausbilder zu Azubis betrug also 3 zu 5! Ganz große Klasse, ehrlich! 3 Häuptlinge und nur 5 Indianer! Wir waren denen doch alleine zahlenmäßig von Anfang an schon hoffnungslos unterlegen! Auf was hatte ich Trottel mich da nur eingelassen? Aber zu Flucht oder zu geordnetem Rückzug war es natürlich jetzt zu spät, also nahm das Unglück seinen Lauf.
Frau Ko. (die eine von KoKnaNo, ihr wisst schon!) riss von Beginn an die Führung an sich und erklärte uns, was uns (und was sie von uns) erwartete: Wir sollten also tatsächlich trommeln, nur: ohne Trommeln! Nein, an Stelle von Trommeln sollten wir unsere Körper benutzen! Wir sollten doch tatsächlich mit unseren Händen auf den Rest unserer Körper einschlagen! Und das auch noch im Takt! Und auch noch gleichzeitig! Und, zu allem Überfluss auch noch ein jeder auf seinen eigenen Körper!!! Und das mir! Ich bin doch schon schwerbehindert! Viel lieber hätte ich die formvollendeten Klangkörper meiner Mitgefangenen per Klopfen zum Klingen gebracht, aber nein, KoKnaNo. achteten pingelig auf die Einhaltung aller Regeln der Genfer Konvention!
So bearbeiteten wir in der nächsten Stunde unsere bisher so gepflegten und behüteten Luxuskörper mit heftigen Schlägen, immer nach der Rhythmus- Vorgabe von Frau Ko., die nach einiger Zeit (sehr treffend) feststellte, wie „taktlos“ wir doch seien! Dies entsprach zwar den Tatsachen, aber das kann man doch auch netter ausdrücken, oder? Nach einer kurzen Zigarettenpause ging es dann (gottseidank!) damit weiter, dass wir unsere geschundenen Figuren schonen konnten, und stattdessen von nun an die unterschiedlichsten Haushaltsgegenstände (Kaffeemühle, Gläser, Töpfe, Messer und Gabeln, Telefonbücher, etc., etc.) betrommeln sollten. Zum Schluss wurden dann noch zwei Teams gebildet, die mit ihren Gegenständen eine eigene „Komposition“ erarbeiten und dann der Allgemeinheit zu Gehör bringen sollten. Natürlich war das Männerteam um Herrn No. (und mich!) klar besser und entschied den Wettbewerb deutlich für sich!
Mit dieser großartigen Aufführung ging der Trommelworkshop dann auch zu Ende. Bei der abschließenden feedback- Runde stellte sich heraus, dass erstaunlicherweise nicht nur KoKnaNo Riesenspaß an der ganzen Sache hatten, sondern wir anderen Koordinationschaoten auch! Unsere Oberkörper und Schenkel waren zwar von gar üblen Hämatomen nur so gesprenkelt, aber wir hatten es alle überlebt! Darum einigten wir uns darauf, dieser Veranstaltung eine (mindestens!) weitere folgen zu lassen ............
............ ähm, ............
............ ja, nu, ............
......... - um es kurz zu machen: ein Jahr später (2014) bekamen wir dann doch noch eine neuerliche Einladung! Aber was war da los??? Da stand zu lesen:
Am Donnerstag, den 20.02.2014 findet bei feid +kollegen der 2. RHYTHMUS- WORKSHOP statt!
Diesmal waren alle eingeladen, sich gemeinsam der sog. „Body Percussion“ hinzugeben, deren Elemente kennenzulernen und sie auszuprobieren! Nach längerem, verzweifeltem Überlegen kam ich zu der Erkenntnis, dass ich noch nie an einem 1. Rhythmusworkshop teilgenommen hatte, das musste also etwas Neues sein! Auch hatte offensichtlich die Firmenleitung gewechselt: es gab kein „Trommelteam KoKnaNo“ mehr, stattdessen firmierten die Häuptlinge nun unter dem Namen „Rhythmus-Team KoNoKna“! Sehr seltsam, das Ganze, aber schon sehr, sehr seltsam! Nichtsdestotrotz, meine Neugier war erneut geweckt, und so machte ich mich auf den Weg in die Hanauer.
Dort konnte ich erfreulicherweise feststellen, dass eigentlich alles beim Alten geblieben war (so, wie vor einem Jahr, also 2013). Dieselben Räumlichkeiten, dieselben Betreuer, immer noch dasselbe Getrommel, nur ein paar mehr Teilnehmer. Das chief-employee-Verhältnis hatte sich also merklich verbessert, so konnten wir dann auch einigermaßen entspannt starten.
Obwohl im Firmen-Namen erst an die zweite Stelle vorgerückt, übernahm diesmal Herr No. die Leitung. Dies fiel ihm sichtlich leicht, war es natürlich auch, weil: die „Schlägerei“ zum Aufwärmen war die gleiche wie schon 2013, er brauchte sich also nicht groß anzustrengen. Nachdem die neu zu uns gestoßenen Kollegen (nicht die vom feid +, deshalb auch groß geschrieben) sich genauso durch die anfänglichen Schmerzen gequält hatten, wie wir „Alten“ schon im letzten Jahr, übernahm Frau Ko. wieder das Ruder und scheuchte uns durch den Rest des workshops. Hierbei konnte sie einen durchaus nicht vorhersehbaren Erfolg auf ihre Fahnen schreiben: Wir brachten es bis zum Ende der zwei Stunden tatsächlich auf die Reihe, dass wir alle gemeinsam eine percussion vom Feinsten hinlegen hinlegen konnten. Wir percussionierten sogar in zwei Gruppen miteinander, und es hörte sich gut an! Das war richtig toll! Aber sowas von!!!
Bei der späteren obligatorischen feedback-Runde saßen wir demgemäß auch alle mit stolzgeschwellten Brüsten (zwar wieder mal blutunterlaufen, aber was soll‘s?) im Kreis und stellten fest, dass diese Art von Rhythmusarbeit eine wirkliche „Arbeit“ ist, bei der man sich unheimlich konzentrieren muss, um den Takt zu erlernen, zu halten, und nicht zu verlieren. Somit waren wir alle ziemlich „geschafft“, aber auch durchaus glücklich und zufrieden. Daher erging der Beschluss, dass der nächste workshop nicht so lange auf sich warten lassen soll wie dieser. Ich bin ja mal gespannt!
Nicht nur gespannt, ob der Termin noch in diesem Jahr stattfindet, nein! Es ist ja auch noch so einiges andere völlig offen:
Welches Team wird uns dann erwarten? Vielleicht die neue Konstellation „KnaNoKo“? Oder eventuell „KnaKoNo“? Oder wird es sogar die ultimative Personalunion „NoKnaKo“ sein? Und wer wird beim nächsten Treffen der neue Wortführer? Kann sich Frau Ko. an der Spitze halten? Oder läuft Herr No. zu neuer Stärke auf? Kann möglicherweise Frau Kna. die beiden anderen überreden, es einmal mit ihr zu probieren? Fragen über Fragen! Und dabei fehlt natürlich noch die größte aller offenen Fragen: Unter welchem Namen wird der neue workshop an den Start gehen? Werden wir von „Trommeln“ über „body percussion“ wechseln hin zu „body explosion“? Wird es, nach dem Trommel-workshop und dem „2. Rhythmus-workshop“ dann einen „3. Spreng-workshop“ geben? Oder vielleicht gar einen „4. Unter-Wasser-Blubb-Blubb-workshop“?
So viele Fragen, so viele Rätsel! So viel nervenzerfetzende Ungewissheit, so unendlich große Erwartungen! So wahnsinnig mannigfaltige mögliche Möglichkeiten, und das alles für uns, für eine kleine Handvoll taktloser body-percussion-Analphabeten!
Ich muss schon zugeben, sie haben es wieder einmal geschafft, die Teufelskerle von feid +kollegen, sie haben mich erneut neugierig gemacht, ich kann es kaum erwarten, ich werde auch beim nächsten Mal wieder dabei sein! Ihr auch?


10.03.2014
Der Freitagnachmittag gehört den Laienkünstlern!

Was genau an diesen Tagen passiert, hat ein Klient wie folgt humorvoll zusammengefasst:
Freitagnachmittag ...
von Herrn H.
Es ist Freitag ...
Es ist Freitagnachmittag 13:00 Uhr ...
Es ist Freitagnachmittag 13:00 Uhr in der Hanauer Landstraße ...
Und ...
... Er bricht wieder aus!
... Es ist mal wieder soweit!
... Alles in Deckung, sie kommen wieder!
... Achtung, er bricht wieder aus!!!
Der kreative Wahnsinn bei feid +kollegen!Schon eine halbe Stunde früher haben Frau von Waldstein und Frau Weiß die Vorbereitungen begonnen:
• im 5. Stock im großen Raum die Tische vorbereitet,
• kiloweise Papier, Farben, Glitzerkram, Kleber, Stifte, Pinsel, Wassertöpfchen und Zeitungsausschnitte herbeigeschleppt,
• Hektoliter von Kaffee und Wasser bereitgestellt,
• sich Gedanken über das nun folgende Chaos gemacht,
• Leckerlis für Mia (die 4-beinige) besorgt, und
• versucht, sich geistig und körperlich auf die in Kürze beginnende Invasion der Banausen einzustimmen.
Liebevoll, wie die beiden nun mal sind, haben sie diesen Banausen einen schöneren Namen verpasst: die „Laienkünstler“ sind im Anmarsch!
Will heißen, dass zwischen 10 und 15 mehr oder minder (meist minder) begabte sogenannte „Hobbykünstler“ sich auf den Weg zur Hanauer Landstraße gemacht haben, um dort auf den Kuss der jeweiligen Muse zu warten und sich sodann freudig erregt einer kreativen Eruption nach der anderen hinzugeben.
Da sitzen sie nun am großen Tisch, mit ihren erwartungsvoll blitzenden Äuglein: ein gutes Dutzend freudig erregter Dalis, Picassos, Rodins, Mondrians und Dürers. Sie sind dick und dünn, es gibt junge und ältere, Männer und Frauen, Begabte und solche, die es von sich glauben, laute und leise, kurz: so, wie die ganze Bagage auch in ganz Frankfurt zu finden ist: Von jedem etwas!
Dieser Ausbund an Kreativität hängt nun an den Lippen von Frau von Waldstein, die heute, wie jedes Mal, ein besonderes Thema vorzuschlagen hat. Diesmal geht es um den Scherenschnitt. Etliche von Frau von Waldstein vorbereitete schöne Beispiele hängen als Ansporn an den Wänden, und wer will, kann sich nun mit fachkräftiger Unterstützung an die Fertigung eines eigenen Scherenschnittes machen. Oder er kann es auch bleiben lassen.
Denn das ist das Schöne an dieser Gruppe: alles kann, nix muss! Das heißt, dass jeder aus der Meute so kreativ sein kann, wie er das möchte. Mia zum Beispiel (hier jetzt die 2-beinige) findet größeren Gefallen daran, mit vielen kleinen Glitzersteinchen und Farben bunte Bilder und Collagen zu fertigen. Andere fangen an, mit Buntstiften eine Zeichnung anzulegen, aber sie merken, dass sie heute nicht so gut drauf sind, und dann machen sie eine kreative Pause, trinken einen Kaffee und quatschen ein wenig mit Gleichgesinnten, alles kein Problem.
Überhaupt muss man sagen, dass es bei diesem zusammengewürfelten Haufen von Quasi-Künstlern eine große kommunikative Energie gibt, und dies scheint auch allen sehr große Freude zu machen.
So sitzt man also vor seinem jeweiligen „Kunstwerk“, und viel zu schnell geht die Zeit vorüber. Schon ist es wieder soweit, zusammenzupacken und die angerichtete Schweinerei aufzuräumen und zu säubern. Vorher wollen die beiden Damen aber noch von uns wissen, wie wir uns gefühlt haben, was in uns vorgegangen ist, und was wir uns für das nächste Mal wünschen.
Tja, mit den Gefühlen und dem künstlerischen Erleben ist das so eine Sache, die meisten können sich plötzlich nicht mehr so flüssig verbal äußern, wie noch wenige Minuten zuvor. Aber die Sache mit den Wünschen, die klappt doch schon ganz gut: außer diversen Materialien zum kreativen werken wünschen sich einige auch ganz handfeste Sachen, wie zum Beispiel Plätzchen (möglichst viel und möglichst verschiedene), was anderes als das schale Wasser, also wechselnde Säfte, Schorlen und Cola (mit und ohne Zucker) und so einiges mehr.
Ich habe mir überlegt, dass ich mir beim nächsten Mal ein 4-Gänge-Menü wünsche! Ich weiß genau, dass ich dann noch viel, viel kreativer werden kann, wenn ich ordentlich etwas im Magen habe!
So, nun ist aber wirklich wieder einmal Schluss, und alle verlassen, nachdem sie noch beim Spülen und Aufräumen geholfen haben, die gastliche Stätte. Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen kann man hören, dass es allen wieder einmal mächtig Spaß gemacht hat, und sich auch alle auf das nächste Treffen in 14 Tagen freuen.
Frau von Waldstein und Frau Weiß lecken ihre Wunden, freuen sich, überlebt zu haben, und geben uns allen das Gefühl, dass auch sie sehr viel Freude hatten (sind die beiden nun maso oder nur sozio; oder vielleicht beides?). Mia (diesmal wieder die 4-beinige) rollt sich mit ihrer Leckerli-gefüllten Wampe ins Körbchen und freut sich auch.
Und nun zieht wieder Ruhe und Konzentration in die heiligen Hallen in der Hanauer Landstraße ein. Aber: in 14 Tagen bricht er wieder aus, der kreative Wahnsinn bei Feid und Kollegen, und es heißt wieder:
Es ist Freitag ...
Es ist Freitagnachmittag 13:00 Uhr...


27.11.2013
Was bitte ist eine „Wilde Hecke“?
von Herrn K.

Haben Sie schon einmal von einer „wilden Hecke“ gehört? Oder gelesen? Vielleicht schon mal in der Schule durchgenommen? Von der Schwiegermutter gehört, dass die Sie dort hin wünscht?
Ist das eventuell ein neu entdecktes Gedicht von Goethe? Eine neue, erlesene Frankfurter Spezialität fürs Frühstück? Oder einfach nur eine besondere Abteilung in einem Wellness-Hotel? Der Titel des neuen Songs von den Toten Hosen? - „Wilde Hecke“: Kann es sein, dass sich dort die Eintracht-Hooligans jedesmal vor Spielbeginn treffen? Paaren sich dort die Igel? Und, ganz allgemein: was soll denn das überhaupt sein, eine „wilde Hecke“???
Um Sie nicht weiter auf die Folter zu spannen: die „Wilde Hecke“ ist die neueste Attraktion auf unserem Frankfurter Haushügel, dem Lohrberg!
Seit Juli diesen Jahres haben einige unerschrockene Klienten aus den Reihen derer von feid +kollegen - unter dem Mäzenat von der Geschäftsleitung und der Anleitung von Frau Christina Weiß - ein ca. 1.400 Quadratmeter großes Stück Wildnis auf dem Lohrberg okkupiert und sich vorgenommen, daraus einen topp-gepflegten, der geistigen wie auch körperlichen Erbauung förderlichen, den fuk-Hunden als Spielplatz dienenden, über die Grenzen der Hanauer Landstraße weit hinaus berühmt werden sollenden „Garten Eden“ zu machen. (Puh, was für ein Satz, was?)
Kurz und gut, seit dieser Zeit haben besagte Klienten sich jede Woche zweimal dort versammelt und aus der ursprünglichen Wildnis einen mittlerweile schon ganz ansehnlichen Erholungsraum geschaffen. Es wurde gerodet und gemäht. Es wurden ein neuer Zaun und ein neues Eingangstor gebaut. Wir haben aus zwei Hütten eine gemacht (haha, eine haben wir einfach abgerissen), die verbliebene entrümpelt und wieder „bewohnbar“ gemacht. Ein kleiner (ein sehr kleiner) Teich wurde von Schlamm befreit und neu angelegt. Blumen wurden gepflanzt, Unkraut gejätet und etliche Quadratmeter bester Frankfurter Muttererde schweißtreibend umgegraben.
Wir haben also schon ziemlich viel getan in diesem Garten. Aber wir haben nicht nur gearbeitet dort!
Nein wir haben auch geerntet: im wahrsten Sinne des Wortes „kiloweise“ haben wir Brombeeren, Äpfel und Walnüsse nach Hause geschleppt! Im nächsten Jahr wollen wir noch einige Beete und eine Gewürzschnecke anlegen, damit wir uns noch besser selbst versorgen können. Ach ja, ganz klar, dass wir uns in diesem Garten natürlich auch selbst verpflegen, also grillen oder backen, wir verlassen den Garten also (fast) jeden Dienstag und Donnerstag wirklich satt und gut gelaunt!
Was hat das alles nun mit einer wilden Hecke zu tun?
Ganz einfach: die, die damals schon dabei waren, können sich vielleicht noch daran erinnern? Beim fuk-Sommerfest hatten wir um Namensvorschläge für unser Terrain auf dem Lohrberg gebeten, und den meisten Beifall bekam eben der Name „Wilde Hecke“! So war also die Geschichte, so kam unser Refugium zu seinem schönen Namen, der mittlerweile auch ganz stolz auf einem Schild am Eingang prangt, und den wir Ihnen hiermit noch einmal ins Gedächtnis rufen wollen.
Denn wir wollen nicht länger alleine dort bleiben! Uns geht es wie den Dinosauriern: auch wir sterben einmal aus! Deshalb möchten wir auf diesem Wege etwas „die Werbetrommel rühren“, um Sie (oder Euch, wie auch immer) für eine aktive Teilnahme zu begeistern! „Aktiv“ heißt in diesem Zusammenhang aber nicht, dass jeder, der zur Wilden Hecke stößt, dort auch ackern muss wie der sprichwörtliche Gaul. Nein, unser Motto lautet:
„Alles kann, nichts muss!“
Das bedeutet, dass sich jeder Teilnehmer so einbringen kann, wie er will. So gibt es zum Beispiel derzeit Leute, die hacken und graben wie nicht ganz gescheit, aber sie haben halt Spaß daran! Dann gibt es wiederum andere, die körperlich nicht so gut drauf sind, die kommen einfach nur in den Garten, um nette Leute zu treffen, einen Kaffee zu trinken, ein wenig zu plauschen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen (wenn sie denn scheint). Eben jeder so, wie er will und/oder kann. Wir sind schließlich keine Sklaven!
Mit dieser unserer lockeren Art möchten wir auch diejenigen versuchen zu „ködern“, die eventuell aus Angst vor „Überforderung“ noch nicht den Weg zu uns gefunden haben. Ganz ehrlich: bei uns wird keiner zu irgendetwas verpflichtet! Keiner muss arbeiten, wenn er nicht will! Man kann auch ganz einfach nur so „da rumsitzen“! Keiner muss sich dauernd mit jedem unterhalten, man kann sich auch in eine ruhige Ecke verziehen und „den lieben Gott ganz einfach einen guten Mann sein lassen“! – Eben: alles kann, nichts muss!
Um noch attraktiver für Neulinge zu werden, haben wir auch noch allerhand „in Planung“! So wollen wir unter Anderem einen „Sensorik-Fußpfad“ anlegen, in der Nähe unserer (schon vorhandenen) diversen Bambus-„Wälder“ einen kleinen Zen-Garten aufbauen, die (übrig gebliebene) Hütte mit einem neuen Dach eindecken und sie mit elektrischem Licht versehen, und noch so einiges mehr: Es wird spannend, versprochen!
Nun denn, liebe fuk-people: Raus aus dem traurigen Einerlei in den eigenen 4 Wänden, und raus zur wilden Hecke! Frau Weiß, die Therapiehunde Mia und Quex, sowie wir alle, die wir uns hier schon engagieren, freuen uns auf Sie (Euch), je zahlreicher, desto besser! Sprecht Eure Betreuer/innen an, die machen dann den Kontakt mit Frau Weiß, und schon geht’s los!
Lasst uns die „Wilde Hecke“ noch wilder machen, denn dafür ist sie da!!!


22.08.2013
Kurzbericht zum Grillfest von Feid und Kollegen

von Herrn K.

An der bewährten Location Heinrich-Kraft-Park im ‚Drei-Wasser-Eck’ (Fechenheimer Waldsee, Wasserwerk, Main) fand diesen August wieder das alljährliche Sommer- & Grillfest von feid und kollegen statt.
Für mich war es das dritte Grillfest bei feid und kollegen. Beim ersten in 2011 meinte es die Sommersonne mit der Temperatur irgendwie zu gut, beim zweiten knauserte sie und dieses Mal war die Temperatur gerade richtig.
Weil das Essen erfahrungsgemäß immer so gut und so reichlich ist, hatte ich das Frühstück gespart, traf deswegen auch zum ersten Mal vor dem ‚Essenfassen’ ein, machte dann aber auch die für diesen Event völlig neue Erfahrung des Schlangestehens. Das Anstehen wurde belohnt mit einer Auswahl an frisch Gegrilltem und einer Salattheke, die kaum zu toppen war: abwechslungsreich, bunt, hausgemacht und gesund.
Wie die Jahre zuvor kamen auch dieses Mal wieder mehr Gäste, mehr Mitarbeiter – und auch mehr Tiere. Die beiden ‚Firmenhunde’ waren eine Bereicherung und jedermanns Liebling. Nicht beliebt, nicht geladen und trotzdem umso zahlreicher waren aber die Wespen, die nicht etwa gut erzogen und zivilisiert Schlange standen, sondern sich in dreister Selbstbedienungs-Mentalität an jedem Teller und Süßgetränk vergriffen. Die Viecher hatten weder Manieren noch Respekt, denn selbst die geladenen Gäste wurden nicht von ihren Übergriffen verschont. Wespe am Grillplatz vom Heinrich-Kraft-Park zu sein, muss sich im Sommer wie im Schlaraffenland anfühlen.
Nach Schmausen und Smalltalk wurden wir von Mitarbeiterin / Animateurin Frau Weiß zur Mithilfe aufgerufen, den Namen für den neuen Garten am Lohrberg auszuwählen. Nachdem die Garten-Pioniere ‚der ersten Stunde’ eine Vorauswahl getroffen hatten unter den von allen Eingeladenen eingereichten Vorschlägen, durfte das Publikum den Favoriten wählen, durch einfaches Händeklatschen. Den lautesten Beifall gab es ganz klar für den Namen „Wilde Hecke“. Somit wird wohl das grüne Kleinod am Lohrberg wohl auf „Wilde Hecke“ getauft werden - auch wenn es nicht immer „wild“ zugehen muss.
Getreu dem Motto „Nach dem Essen sollst du ruhn oder tausend Schritte tun“ schnappten sich die bewegungsorientierten Gäste ein paar Spiele und vergnügten sich bei Federball, Boccia oder Tischtennis.
Ab 15:00 Uhr hieß es leider „Rückzug!“, was zunächst einmal Einsammeln von Decken, Essensresten, Accessoires und Mitarbeitern bedeutete. Weil auch aller Müll mitgenommen wurde, hinterließ das Grillfest von feid und kollegen fast keinen ökologischen Fußabdruck im Heinrich-Kraft-Park. Nur die Grillasche blieb.


22.08.2013
Ein poetischer Rückblickaufs Grillfest
von Herrn S.

Es hüpft der TT-Ball auf der Platte,Es rollt ein „Schnein“ (Boccia) durch den Wald.
Ja! FUK’s Sommerfest ist’s halt eben!
Viel gut Gegrilltes sowie Kuchen gab es ...
Viele Wespen aber auch!
Letztendlich will ich sagen: Schön war’s!
Ich komme gerne wieder.
Keine Frage!

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